Bundesfreiwilligendienst (BFD)
Ab Juli 2011 gibt es keinen
Zivildienst mehr. Der Grund: Die Bundeswehr soll
zu einer Freiwilligenarmee umgebaut
werden. Die allgemeine Wehrpflicht wird deshalb
ausgesetzt, Wehrdienst und Zivildienst
entfallen. Wer sich über einen längeren Zeitraum
freiwillig in einer sozialen Einrichtung
engagieren will, kann ab Sommer 2011 einen
Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolvieren.
Der neue Bundesfreiwilligendienst
-
steht Männern und Frauen offen,
-
ist unabhängig vom Alter (frühester Einstieg mit 15
oder 16 Jahren nach Ende der
Vollzeitschulpflicht),
-
läuft parallel zu den bewährten
Jugendfreiwilligen-diensten des
Freiwilligen Sozialen Jahres
(FSJ)
und
des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ),
-
ermöglicht einen Einblick in soziale Arbeitsfelder,
-
dauert in der Regel zwölf Monate, maximal 18 Monate,
-
bietet die Möglichkeit zur persönlichen
Weiterentwicklung.
|
|
Freiwilliges
Soziales Jahr (FSJ) Das FSJ ist ein gesetzlich geregelter
Jugendfreiwilligen-dienst, der praktische
Lebenserfahrung, Orientierung in der Arbeitswelt
und die Begegnung mit anderen engagierten jungen
Menschen bietet.
Das Besondere:
Der Einsatz in einer sozialen Einrichtung wird
ergänzt durch Seminare, in denen es um die
persönli-chen Erfahrungen, die Perspektiven und
die Zukunft der Teilnehmer geht.
Das
FSJ passt für junge Leute, die
-
Mut und Lust haben, sich ein Jahr lang für
andere Menschen einzusetzen,
-
nach der
Schule etwas Praktisches im sozialen Bereich
machen wollen,
-
sich
beruflich orientieren möchten,
-
eine
Gemeinschaftserfahrung machen wollen
-
Wartezeiten
bis zum Start einer Ausbildung oder eines
Studiums sinnvoll überbrücken wollen,
-
anfangen
wollen, auf eigenen Füßen zu stehen.
Das Freiwillige
Soziale Jahr
|