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Am Anfang stand die große Not der an AIDS erkrankten
Menschen im Raum Offenburg: "Allein gelassen von
Angehörigen und Freunden, ohne häusliche Geborgenheit,
ohne behördliche Hilfe und (angemessene) medizinische
Versorgung", schrieb Sr. M. Gebharda, die Generaloberin
der Franziskanerinnen. So wurde 1990 das Haus Maria
Frieden in Oberharmersbach, in einem ehemaligen Gasthof,
gegründet.
Gerade AIDS-Kranken sollte ein Ort angeboten werden
mit Zufluchtscharakter. Es entstand das erste "AIDS-Hospiz"
in Deutschland, ein Ort an dem die Betroffenen nicht
nur mit fachkundiger medizinischer und pflegerischer
Betreuung rechnen konnten, sondern gerade auch ein Ort,
an dem sie sich sicher fühlen konnten vor Ausgrenzung
und Diskriminierung.
Längst ist das Haus Hospiz mit allen Möglichkeiten
einer kompetenten palliativen Behandlung und Versorgung
auch Zufluchtsort für andere sterbenskranke
Menschen aus der Region geworden.
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